Mukisoft - Natürliche Pflege für Mutter und Kind

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Hautpflege-Tipps für Schwangere

Zu den typischen Beschwerden, mit denen sich Schwangere auseinandersetzen müssen, gehören Hautirritationen wie Spannungen, Juckreiz, Pickelbildung und Rötungen. Pickel können in einer Schwangerschaft verbreitet auftreten. Die Hormone kurbeln die Talgproduktion der Haut an. In den meisten Fällen sind Hautprobleme auf die gesteigerte Hormonausschüttung zurückzuführen. Teilweise blühen Frauen allerdings durch das Schwangerschaftshormon Östrogen sogar richtig auf. Es bildet sich eine rosige und pralle Haut. Dies kommt von den Wassereinlagerungen im Gewebe. Die Reaktionen der Haut auf den hormonellen Einfluss sind sehr verschieden und individuell unterschiedlich stark ausgeprägt.

Es stellt sich die Frage, mit welchen Mitteln und Hilfen Linderungen und optische Verbesserungen erzielt werden können. Dabei ist es wichtig, für die Dauer der Schwangerschaft nur absolut unbedenkliche Unterstützung zu nutzen. Als Anhaltspunkt gilt hierbei: Hautpflegemittel, die keine apothekenpflichtigen Wirkstoffe enthalten, sind in der Regel unbedenklich. In Zweifelsfällen sollte auf den Rat eines Hautarztes zurückgegriffen werden. Hautpflege-, Wellness- und Beautytipps können während der Schwangerschaft viel ausrichten. Zunächst einmal ist es wichtig, der stark beanspruchten Haut viel Feuchtigkeit zu spenden. Das Austrocknen oder sogar Aufspringen der Haut kann dadurch verhindert werden.

Daher sollten feuchtigkeitsspendende Pflegecremes oder Pflegelotionen benutzt werden. Das leicht massierende Eincremen an Bauch, Brust und Oberschenkeln hilft auch zur Verhinderung von Schwangerschaftsstreifen. Vor allem nach dem Duschen oder Baden sollte auf ein intensives Eincremen nicht verzichtet werden. Während des Duschens sollte ein mildes Shampoo verwendet werden, um die Haut nicht unnötig zu reizen. Zu heißes oder zu kaltes Wasser sollte in dieser Zeit vermieden werden. Vorsicht ist auch beim Föhnen angesagt. Ist die Luft zu heiß, werden die Talgdrüsen zur Fettproduktion angeregt. Wer sich nach dem Bad noch die Zeit nimmt, kann durch die Massage der Kopfhaut mit den Fingern die Kopfhaut pflegen und entspannen. Empfehlenswert ist die tägliche Reinigung des Gesichts mit einer milden, sanften Reinigungsmilch. Aufgrund der höheren Lichtempfindlichkeit der Haut während der Schwangerschaft sollte direkte Sonneneinstrahlung nicht stattfinden. Andernfalls könnten Pigmentstörungen wie Flecken oder Pickel auftreten. Auf jeden Fall ist auf den Besuch von Solarien zu verzichten.

Da der Körper jetzt mehr Melanin als körpereigenen Farbstoff produziert, sehen Brustwarzen, Sommersprossen und Muttermale plötzlich dunkler aus. Wer zu dunklen Pigmentflecken neigt, sollte unbedingt ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor benutzen, dass vor UV-A- und UV-B-Strahlen schützt. Außerdem sollte ein Produkt für Schwangere ausgewählt werden, das auf der Hautoberfläche bleibt und nicht in die Haut eindringt. Nach dem Auftragen sollte eine schnelle Wirkung gewährleistet sein. Zur Bekämpfung lästiger Pickel gibt es unterschiedliche Methoden. Die Reinigung mit salzhaltigem Meerwasser, die Umstellung auf eine spezielle Pflegecreme oder eine sanfte, PH-neutrale Waschlösung.

Besonders in der letzten Phase der Schwangerschaft dehnt sich die Haut im Bauchbereich extrem. Dadurch können Schwangerschaftsstreifen entstehen. Je nach vorhandenem Bindegewebe kann dieses Problem unterschiedlich stark auftreten. Für die Elastizität der Haut sorgt ein Netzwerk aus kollagenen Fasern. Wird es zu sehr überdehnt, entstehen kleine Risse in der Unterhaut. Durch das regelmäßige Einreiben mit ätherischen Ölen kann der Streifenbildung durch die Verbesserung der Durchblutung wirksam begegnet werden. Die Durchblutung fördert neues Faser- und Füllmaterial für die Bindegewebszellen. Das Öl sollte vor dem Einreiben zunächst durch das Reiben zwischen den Händen angenehm erwärmt werden. Im letzten Monat vor der Geburt sollte das Einmassieren noch etwas sanfter erfolgen. Während der Schwangerschaft kann auch das Gewebe von Po, Brust. Hüfte und den Oberarmen beeinträchtigt werden. In den letzten zwei Monaten vor der Geburt wird vor allem auch die Brust größer. Daher sollte der Brustpflege in dieser Zeit eine besondere Bedeutung zukommen. Hierzu bietet sich ein wirksames Einreiben mit speziellen Cremes an.

Das Einreiben der Brustwarzen ist auch in der späteren Phase jeweils nach dem Stillen wichtig. Schmerzende Verhärtungen in der Brust während der Stillzeit können auch spürbar lindernd mit einem speziellen Brustöl gelöst werden. Zur wohltuenden Entspannung und zur Pflege der strapazierten Haut bietet sich auch ein nicht zu warmes Bad mit ätherischen Ölen an. Spezielle Badezusätze haben sich auch zur Linderung von Beschwerden und Missempfindungen im Analbereich bewährt.

 

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