Mukisoft - Natürliche Pflege für Mutter und Kind

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Hautpflege für Babys

Nach der Geburt ist die Haut des Babys noch sehr zart und empfindlich. Sie ist noch nicht ausgereift und die volle Funktionsfähigkeit muss sich erst noch entwickeln. Die Babyhaut ist ungefähr drei- bis fünfmal dünner als die Haut eines Erwachsenen. Sie erfährt nach der Geburt eine verändere Temperatur und erste Berührungen und Empfindungen in der neuen Welt. Das Fettgewebe in der Unterhaut ist noch nicht vollständig entwickelt, deswegen sind Babys besonders kälteempfindlich. Die Schweißdrüsen sind noch nicht fähig, die Körpertemperatur problemlos zu regulieren. Dies kann vor allem bei Hitze gefährlich werden. Da die Talgdrüsen ebenfalls noch nicht genügend funktionstüchtig sind, ist die Fettproduktion noch nicht ausreichend. Die Babys haben daher in ihrer ersten Zeit eher eine trockene Haut, obwohl sie einen hohen Feuchtigkeitsanteil besitzt.

Der Säureschutzmantel ist ebenfalls noch nicht ausgeprägt. Dadurch können Bakterien und Schadstoffe leichter in die Haut eindringen. Die Notwendigkeit der Hautpflege beginnt insofern mit dem ersten Tag nach der Geburt. Babypflegeprodukte dienen zur Unterstützung der noch nicht ausgereiften Schutzfunktionen, ohne die Haut zu reizen oder gar allergische Reaktionen auslösen. Zur Hautpflege sollte ein Baby zwei- bis dreimal pro Woche gebadet werden. Ein milder Babybadezusatz hat positive Auswirkungen auf die Barrierefunktion der Haut und eignet sich nach Erkenntnissen der Berliner Charité zur Reinigung besser als Wasser. Die Temperatur des Badewassers sollte nicht mehr als 38 Grad Celsius betragen und die Badezeit sollte nicht länger als 15 Minuten dauern. Ins Badewasser sollte ein rückfettender Zusatz eingegeben werden, da der Fettfilm der Haut durch das Baden belastet wird. Nach dem Baden müssen vor allem die Falten der Babyhaut gründlich abgetrocknet werden.

Parfums jeglicher Art sollten nicht zur Anwendung kommen. Aufgrund der Hautbelastung des Baby-Pos in der Windel durch Nässe und Wärme sollte eine Babycreme aufgetragen werden. Diese mindert auch die Reizungen durch die häufige Reinigung und die damit verbundene Reibung. Die Cremeschicht darf aber nicht zu dick ausfallen. Nach Möglichkeit sollte der Po auch an die Luft kommen. Gegen die Rötungen und Reizungen können während des Reinigens auch spezielle Öle aufgetragen werden. Diese können auch mit zur Vorbeugung gegen Neurodermitis beitragen. Wegen der Gefahr des Einatmens ist Puder weniger angebracht. Außerdem besteht im Zusammenwirken mit Cremes die Wahrscheinlichkeit der störenden Klumpenbildung. Sollten wunde Stelle auftauchen, hilft eine besondere Wundschutzcreme für den Popo.

Aufgrund der fehlenden Eigenschutzmechanismen ist die Gefahr eines Sonnenbrandes im ersten Lebensjahr groß. Babys sollten in dieser Zeit nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden. Kopfbedeckung, Sonnenbrille und eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor dürfen bei vorhandener Sonneneinwirkung jedenfalls nicht fehlen. An Textilien ist für die Haut des Babys Seide oder Baumwolle besonders hautschonend. In der frühen Phase nach der Geburt können schuppende oder nässelnde Flecken auf der Kopfhaut des Babys entstehen. Natürliche Öle können die erforderliche Regeneration der Haut verstärken. Eine besondere Beanspruchung der Haut des noch jungen Erdenbürgers stellen auch Kälte und Wind dar. Dadurch kann die Haut schnell austrocknen und der Kälteschutz funktioniert noch nicht so, wie es nötig wäre. Eine Creme mit hautschützenden Ölen und die richtige Bekleidung sind zum Schutz des Babys die richtige Hilfe.

Der Wasseranteil in der verwendeten Creme sollte möglichst gering sein, da ansonsten Erfrierungen drohen. Die Creme sollte als Kälteschutz ungefähr eine halbe Stunde vor dem Verlassen des Hauses aufgetragen werden, damit sie draußen die volle Wirkung besitzt. Die besondere Aufmerksamkeit gilt auch der dünnen Haut der Lippen, die durch den Kontakt zu vielen Stoffen belastet werden. Witterungseinflüsse sorgen vor allem in diesem sensiblen Bereich für Probleme. Gelegentlich kommt es bei Babys zum Auftreten einer Neurodermitis. Diese ist in der Regel mit Juckreiz, trockener Haut und Entzündungsneigungen verbunden. Meistens erfolgt dies durch Vererbung. Mit milden Pflegeprodukten können Linderungen herbeigeführt werden. Die Beschwerden können nach einiger Zeit auch wieder abklingen. In jedem Fall ist zeitnah ein Hautarzt zu konsultieren. Bei Pflegeprodukten für das Baby ist entscheidend, dass keine kontraproduktive Chemie zum Einsatz kommt, sondern bewährte, schonende Wirkstoffe von Mutter Natur Verwendung finden. Ausgesuchte ätherische Öle bieten hierfür eine hervorragende Voraussetzung.

 

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